| Die
Deutsche-Lebens-Rettungs Gesellschaft (DLRG) richtet einmal
im Jahr den Junioren Rettungspokal für Nachwuchs Rettungssportler
aus. Der diesjährige Austragungsort ist Leer vom 25.
bis zum 28. August. Dieser Wettkampf umfasst eine große
Anzahl von Disziplinen die in ihrer Ausführung recht
Anspruchsvoll sind. Neben den Indoor (Schwimmhalle) Disziplinen
wie Hindernisschwimmen, Retten mit Puppe, Lifesaver u.a.,
werden dort auch die Freigewässer-Disziplinen wie Brandungsschwimmen
(Surfrace), Rettungsbrettwettkampf (Boardrace), Beachflags,
Strandsprint um nur einige zu nennen ausgetragen.
Das Ziel dieses Wettkampfes der von dem Bundesverband ausgerichtet
wird, besteht darin auch in Zukunft gute Nachwuchsrettungssportler
für die Landes- und Bundeskader aufzubauen.
Bei dem diesjährigen Qualifikationslehrgang in Gießen
am vergangenen Wochenende 09.-10. Juli waren auch 5 Teilnehmer
der DLRG Baunatal vom Landestrainer eingeladen. Dabei hat
sich Maik Wachsmuth fest und , was noch nicht ganz feststand,
Christian Krause von der DLRG Baunatal zum Juniorenpokal
qualifiziert. Auch die anderen Schwimmer Janina Suchy, Lennart
Schmidt und Dominik Richter der DLRG Baunatal konnten hervorragende
Ergebnisse erzielen.
Die eingeladenen Schwimmer trainieren schon seit vielen
Jahren bei der DLRG Baunatal und sind fester Bestandteil
in den Wettkampfgruppen.
Auch der Trainer und Betreuer Gunnar Ranft ist sehr erfreut
über das gute Abschneiden seiner Schwimmer bei dem
Qualifikationslehrgang. Schon seit Jahren betreut und trainiert
er die Wettkampfgruppen in den höheren Altersklassen
und sieht auch für die Zukunft noch viel Potenzial
bei seinen Rettungssportlern.
Hier
noch die Wertungskriterien der Disziplinen
Es
müssen 4 Stehendgewässerdiszplinen und 2 Freigewässerdisziplinen
in eine 6-Kampf-Wertung eingebracht werden. Darüber
hinaus muss an allen Staffeldisziplinen teilgenommen werden
(50m Hindernis, 25m Puppe, 50m Kraul mit Gurtretter, 50m
Flossen Flach). Es darf an allen Einzeldisziplinen teilgenommen
werden, anschließend gehen allerdings nur die vier
besten Stehendgewässerdisziplinen und die zwei besten
Freigewässerdisziplinen in die Wertung ein. Die Wertung
erfolgt ausschließlich über Siegpunkte. Das bedeutet
der/die Zeitschnellste bekommt zehn Siegpunkte. Die weitere
Reihenfolge ist 2.Platz (8 Punkte), 3.Platz (6 Punkte),
4.Platz (5 Punkte), 5. Platz (4 Punkte), 6.Platz (3Punkte),
7.Platz (2 Punkte), 8.Platz (1 Punkt).
Die besten fünf Junioren und Juniorinnen in der 6-Kampf-Wertung
qualifizieren sich direkt für die Juniorenauswahl.
Der/Die Sechste, wird vom Landestrainer bestimmt. Hierbei
spielen vor allem Staffelzusammensetzungen und die erbrachten
Leistungen auf den vier Sprintstrecken (25m Puppe/50m Hindernis/50m
Flossen/50m Kraul mit Gurtretter) eine Rolle.
Gunnar
Ranft
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v.l.
Lennart Schmidt, Dominik Richter, Maik Wachsmuth,
Christian Krause und Janina Suchy
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