Deutsche
Meisterschaften im Rettungsschwimmen 2005 vom 20.-23. Oktober
in Wetzlar
Vom
20.-23. Oktober fanden die Deutschen Meisterschaften im
Rettungsschwimmen in Wetzlar statt.
In jeweils fünf Altersklassen werden junge Männer
und Frauen als Einzelstarter oder Mannschafts-mitglieder
in mindestens vier verschiedenen Disziplinen ihr schwimmerisches
Können und ihre Schnelligkeit zur Rettung Ertrinkender
unter Beweis stellen. Neben den schwimmerischen Disziplinen
wird bei der DLRG, als einzige Rettungsorganisation in Deutschland,
die Herz-Lungen-Wiederbelebung als Wettkampfdisziplin durchgeführt.
Die Baunataler Rettungsschwimmer der AK 12 mit Michaela
Schmidt, Corinna Mahlmann, Florentin Rinnert, Niklas Heil
und Mats Martinsohn, AK 13/14 mit Sebastian Rauch, Jan Martinsohn,
Maximilian Specht, Kathrin Werner und Nino Schergund den
vier Betreuern Sarah Lappöhn, Gunnar Ranft, Jessica
Fietzek und Janina Suchy vertraten als einzigstes Team aus
dem Bezirk Fulda-Werra den Nordhessischen Raum.
Nach den Hessenmeistertiteln galt es auch bei den Deutschen
Meisterschaften gute Platzierungen zu erreichen.
Nach dem Einschwimmen ab Freitag um 07:00 Uhr begannen die
Titelkämpfe der Mannschaftsdisziplinen mit den Altersklassen
13/14 und 12. Die Baunataler Mannschaften wurden durch die
Zeiten der Hessischen auf gute Plätze im Mittelfeld
gesetzt. Die Konkurrenz war, wie in den vergangenen Jahren
stark und somit ging es mit weiteren 28 Mannschaften in
jeder Altersklasse um die Deutschen Meistertitel.
Die Baunataler konnten sich durch die guten Trainingseinheiten
der vergangenen Wochen in jeder Staffel um einige Sekunden
verbessern und somit konnten sich die AK 12 männlich
auf den erfreulichen 10.Platz Vorschwimmen. Die AK 13/14
erreichte durch einen Wechselfehler leider nur den 17. Platz.
Ohne diesen Fehler wäre sie ebenfalls auf den 10. Platz
geschwommen.
Anschließend folgte für die Alterklasse 13/14
die anspruchvollste letzte Disziplin die Herz-Lungen-Wiederbelebung
(HLW) am Phantom. Es mussten 4 der 5 Schwimmer diese durchführen.
Pro erfolgreiche Teilnahme gab es zusätzliche 200 Punkte.
Die Herz-Lungen-Wiederbelebung ist eine der großen
Herausforderungen für jeden Teilnehmer bei den Wettkämpfen
der DLRG. Denn bei dieser Disziplin ist nicht nur Schnelligkeit
gefordert, sondern es muss auch das Zusammenspiel zwischen
Beatmung und Kompression gut abgestimmt sein. Dies erreicht
man nur durch regelmäßiges Training an den Übungsphantomen.
Da die HLW in den letzten Wochen durch zusätzliche
Trainingsabschnitte neben den Schwimmdisziplinen trainiert
wurde gab es für das Team der DLRG Baunatal keine Probleme
und man holte sich die vollen 800 Punkte die man maximal
bekommen konnte.