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Tauchrettung
am Edersee
Vom
30.-31. August 2003 fand bei der DLRG Ausbildungsregion 5 (Nordhessen)
der Lehrgang „Tauchrettung“ statt. Diese Veranstaltung
entspricht auf der CMAS- Schiene dem Spezialkurs „Tauchsicherheit
und Rettung“. Von der DLRG Ortsgruppe Baunatal nahmen an
der fachspezifischen Fortbildung die Taucher/innen Gaby Specht,
Klaus Keßler, Christian Neve und Michael Siebert erfolgreich
teil.
Am
Samstag wurde überwiegend der theoretische Ausbildungsblock
in der Reha- Klinik Helenenquelle in Bad Wildungen durchgeführt.
Pünktlich um 9 Uhr begrüßte Lehrgangsleiter Jens
Teichmann alle Teilnehmer und begann mit dem Ausbildungsstoff.
Zu den Lehrinhalten zählte unter anderem die Arten der Tauchunfälle,
Unfallvermeidungen, -ursachen und -bewältigungen, Erkennen
und Beurteilen von Unfallsituationen, Rettungs- und Transporttechniken,
Sauerstoffnotfallsysteme sowie Erste-Hilfe und Reanimations-Maßnahmen.
Bei den Sauerstoffnotfallsystemen wurden verschiedene offene und
geschlossene Systeme vorstellt. Hinzu kam noch die Einweisung
in das geschlossene „Wenoll-Sauerstoffnotfallsystem“
mit der Zertifizierung zum „Wenoll-Provider“.
Am
Abend wurde zum Abschluss im Schwimmbad das Ablegen der eigenen
Ausrüstung und das Abrüsten des Verunfallten im Wasser
sowie das an Land bringen geübt.
Am
Sonntag begann der praktische Ausbildungsblock um 8 Uhr an der
DLRG Schulungsstätte Hessen Nord am Edersee. Auf dem Programm
standen 3 Tauchgänge für jeden Teilnehmer in Zweiergruppen.
Zum ersten Tauchgang gehörte neben dem Briefing und Partnercheck
auch das erkennen einer Problemsituation, das beruhigende Einwirken
auf den Betroffenen und der vorsichtige Aufstieg.
Beim
zweiten Tauchgang stand neben dem Briefing und Partnercheck die
Demonstration einer Bewusstlosigkeit unter Wasser auf dem Programm.
Hierbei musste die Rettung eines bewusstlosen Gerätetauchers
unter Einhaltung der vorgeschriebenen Aufstieggeschwindigkeit
demonstriert werden.
Der
dritte Tauchgang wurde zum Umfang-reichsten. Neben dem klassischen
Briefing und Partnercheck wurden verschiedene Störungen vorgetäuscht
und die Beurteilung der Situation sowie die Problemlösungen
beurteilt. Am verletzten Taucher wurde die Beurteilung der vitalen
Funktionen, das Transportschwimmen mit der Betreuung und die Bergung
geübt. Anschließend wurden Reanimationsübungen
am Land und Demonstration der Geräte im Notfallkoffer sowie
die Organisation weiterer Rettungsmaßnahmen durchgeführt.
Nachdem
sich alle Teilnehmer wieder umgezogen hatten, wurden die Situationen
der einzelnen Tauchgänge gemeinsam besprochen und aus taucher-
sowie rettungstechnischer Sicht beurteilt. Am Ende bedankte sich
der Lehrgansleiter bei allen Teilnehmern und beendete den Lehrgang
offiziell.
Klaus Keßler
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