Pfingstfreizeit
2003 Bremen
Am
Pfingstwochenende vom 06.- 09. Juni starteten 30 Kinder und Jugendliche
mit Ihren Betreuern nach Bremen um gemeinsam die alljährliche
Herbergsfreizeit zu erleben.
In diesem Jahr wurde in einer ganz besonderen Herberge übernachtet.
In der Unterkunft des DLRG Landesverbandes Bremen. Hier hatten
die Baunataler Rettungsschwimmer zwei Etagen in beschlag genommen
und konnten auf dem Gelände sich wie zuhause fühlen.
An dem Landesverbandsgebäude angrenzend befindet sich die
Niederlassung des DLRG-Bezirkes in dem die Kücheneinheit
und der Ess- und Versammlungssaal integriert sind. Beides gelegen
am Ufer der Weser ermöglichte allen, bei all den Gerätschaften
und Ausrüstungen, sich mehr als üblich mit der Deutschen-Lebens-Rettungs
Gesellschaft zu beschäftigen.
Was gab es zu erleben? Am Abend nach der Ankunft wurde erst einmal
die Umgebung mittels eines Spazierganges untersucht, das Quartier
eingerichtet und geklönt.
Von der Heimat der Bremer Stadtmusikanten aus besuchten die Wasserratten
am nächsten Tag den recht gut zu erreichenden Heide-Park.
Dort einen ganzen Tag zu verbringen fiel allen sehr leicht da
sehr viele spannende und Mutverzehrende Attraktionen den Abend
schnell herbei kommen lies. Am Abend nach dem selbst zubereitetm
Abendbrot reichte es bei aller Müdigkeit „nur noch“
zu einem Filmabend, welchen der eine oder andere mehr Schlafend
als wach erlebte.
Tag drei der Pfingstfreizeit besuchte man das Universum. Nein
– jetzt nichts falsches denken. So heißt das Aktionsmuseum
In Bremen. Hier konnten alle in drei Gruppen aufgeteilt, bei den
Themenbereichen Erde / Mensch / Kosmos auf eine faszinierende
Expeditionsreise gehen. Die Expedition Erde führte vom Mittelpunkt
der Erde bis in die luftigen Höhen der Atmosphäre. Glanzlichter
waren hierbei das Erdbebensofa, das Tauchboot und der Tornado.
Die Expedition Mensch führte vom Moment der Zeugung bis in
die Welt des menschlichen Geistes. Hierbei fielen die begehbare
Gebärmutter und der völlig dunkle Taktil-Dom auf. Die
Expedition Kosmos startete in den weiten des Alls und brachte
einen bis in die kleinsten Strukturen der Materie. Witzig fanden
alle den gefrorenen Schatten und die Zeitreise welche den Urknall
erleben lies. Kurzum- alle die noch nie dort waren- müssen
hin ( www.usc-bremen.de ). Es lohnt sich. Der Nachmittag sollte
eigentlich ans Wasser führen. Bei der DLRG-Wachstation Werdersee
sollten neben der Wachstation selbst auch die verschiedensten
Boote (Rettungsboot, Kajaks und anderes) vorgestellt und gefahren
werden. Aber wie das im Leben so ist – dieses viel ins Wasser.
Es kam nämlich von oben und damit war umdenken angesagt.
In der Unterkunft beschäftigte man sich zum Beispiel mit
den verschiedensten Spielereien welche am Abend mit einer „Olympiade“
Ihren Abschluss fanden. Dabei mussten fünf Teams gegeneinander
bei den verschiedensten Geschicklichkeitsspielen ihr können
unter Beweis stellen. In einem zweiten Teil wurde das Geistige
Wissen in einem „Risiko“- ähnlichem Spiel gefordert.
Der Tag endete am sehr späten Abend mit einer mächtigen
Kissenschlacht auf einem der Flure welche aber nur von zwei Betreuern
ohne Wissen der anderen begleitet wurde. Na gut – die mussten
eben entweder ihre Einschlaftechnik ändern, mitmachen, aushalten
oder leichte Blessuren verarzten.
Tag vier gehörte dem naturgemäßem „alles
wieder einpacken Spiel“, dem Reinigen der genutzten Flächen,
und der Heimreise.
Heimreise? Sagen wir mal der geteilten Heimreise. Verbunden mit
einem kleinen Umweg fuhr der drei Busse Konvoi nach Herford in
das Erlebnisbad „H2O“. Da braucht man nicht viel zu
erzählen – sagen wir mal: Es war sehr ruhig auf dem
Rest der Heimreise – sehr sehr ruhig!
So bleibt abschließend zu sagen, dass es wieder einmal sehr
erlebnisreich zu ging und keine Zeit für Langeweile blieb.
Es bleibt auch zu erwähnen das dieses die erste Fahrt für
den neu in Dienst gestellten DLRG-Bus der Ortsgruppe Baunatal
war und alle feststellten das dieser gut zu uns passt.
Peter Siebert Fröhlich
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